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Einweisungslehrgang
Der Einweisungslehrgang umfast in der Regel einen Zeitraum von 3 Wochen. Die erste Woche findet am Ort der Blindenführhundschule statt. Im vertrautem Umfeld des Hundes soll nun sein neuer Halter, ungestört vom alltäglichen Stress, sich an seinen neuen Kameraden gewöhnen und vorallem Vertrauen schenken. In dieser Zeit wird dem künftigen Blindenführhundhalter die ordnungsgemäße Fütterung und Pflege des Hundes, die Hörlaute und ihre Anwendung, der Auslauf und der Gehorsam des Hundes vermittelt. Die täglichen 4 Stunden Training werden in Theorie und Praxis aufgeteilt. Denn nicht jeder neue Besitzer hat ausreichende Kenntnisse über das Verhalten eines Führhundes.
In den folgenden zwei Wochen wird das Training am Heimatort des Führhalters erweitert. Der Hund muss nun auch seine neue Heimatstätte und seine neue Familie kennenlernen. Ein anderer Tagesablauf bestimmt nun seinen Alltag.
Am Heimatort werden die bekanntesten und wichtigsten Wege des Blindenführhundhalters im Führgeschirr abgelaufen und gefestigt. Auslaufmöglichkeiten für den Hund müssen gefunden werden. Ist die Sicherheit auf den am häufig genutzten Arbeitswegen, Auslaufwiesen und Spazierwegen vorhanden, erweitert sich das Training nochmals. Öffentliche Verkehrsmittel, in der Umgebung liegende Städte stehen nun auf der Tagesordnung. In dieser unbekannten Umgebung muss der Führhundhalter durch richtiges Einsetzen von Hörlauten mit dem Hund sein neues Ziel erreichen. Sind Führhundhalter und Führhund dazu in der Lage werden Grenzen und Fähigkeiten des Hundes ausgebaut, um sich einander gegenseitig mitzuteilen.
Um eine zuverlässige Mitarbeit des Hundes zu erreichen sind einige Regeln zu beachten, die mitunter die schwierigsten Aufgaben des Einweisungslehrgangs sind.
Die Krönung - den Erfolg - kann man nur mit Lernbereitschaft, Interesse, Mobilität, Selbstvertrauen, Konsequenz und Ausdauer erreichen. Nur so können Führhundhalter und Führhund zu einem zuverlässigen Gespann heranwachsen - ein Hundeleben lang!
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